Vorträge halten

präsent, gelassen & faszinierend


durch Regie- und Schauspieltechnik

Meine Online-Trainings für ExpertInnen, AkademikerInnen und Führungskräfte, die ihre Vorträge von Grund auf gestalten und lebendig darbieten wollen:

  • Dramaturgie: Struktur deiner Storyline 
  • Inszenierung: innere Actingline
  • Darbietung: Verkörperung deiner Mission

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nächster Kurs:

LIGHTS ON

1to1-online-Training

-> Von der Idee zum Vortragstext, der eine klare und suggestive Struktur besitzt. Vom Text zur Inszenierung deines Vortrags. Und von der Inszenierung zu deiner sprachlichen Verkörperung.  

Das sind die 3 Schritte meines 1:1-Trainings mit dir: Autorenschaft, Regie und Verkörperung. In diesem Kurs begleite ich dich bis zur Darbietung, mit der du bereit bist, vor dein Publikum zu treten, um es mit deinem Vortrag zu begeistern - bis du bereit bist für dein Event.

Neue Termine ab 01.11.2022

Mein Training legt den Schwerpunkt darauf, Regie- und Schauspieltechnik für Vorträge zu nutzen. 

Nicht alle Techniken im Schauspiel greifen nur im Bereich der Fiktion. Der erste Schritt ist davon unabhängig: Mach aus einem vorausliegenden Text eine lebendige Äußerung. Das ist ganz einfach ein Vortrag!  

Keine Perücke nötig, keine fremde Identität ... Nur die Mechanismen authentischen  Sprechens. Keine Sparte hat sich methodisch mit diesem Ziel so intensiv über Jahrhunderte hinweg auseinandergesetzt: Wie "macht" man Echtsein? Schauspiel lebt davon, dass es möglich ist und Schauspielmethoden davon, dass ihre Techniken das bewirken.

Begabung vorausgesetzt? Unbedingt - bei einer fiktiven Figur und Situation.  Ansonsten: nein! 

Es geht darum, den Text nicht mehr als eine Abfolge von Informationen zu verstehen, sondern als eine Abfolge von Handlungssequenzen, die auseinander hervorgehen. 

Diese Perspektiven-Änderung ist der Schlüssel zu einer spannenden Darbietung.  

Es geht immer auch um das Erreichen von Glaubwürdigkeit, um das Einstehen für bestimmte Werte - und um Einflussnahme.  

In einem Vortrag drücken wir uns aus, wir als Person sind auch mit drin, jenseits der sachlichen Ebene.

Dieses Sich-Ausdrücken ist in meinem Training ein Thema, das durch Schauspieltechnik Struktur und Form bekommen kann. Die ersten Vorträge in  unserem Kulturraum fanden - im antiken Griechenland - im Rahmen der  Dionysischen Spiele statt. Damals noch nicht individualisiert, sondern als Chöre.  Aus diesen hat sich im Lauf weniger Jahrhunderte das Theater entwickelt. Was  liegt also näher, als die im Theater funktionierenden Techniken und Methoden auf  das Vortragen heute anzuwenden? 

Aber heißt das, dass man im Vortragen eine Rolle spielt, sich verstellt? Wie würde das mit Authentizität zusammengehen?  Es verhält sich genau andersherum! Die Schauspieltechnik befasst sich unter anderem mit der Frage, wie ein vorgegebener Text so gestaltet werden kann, dass er zu einer Äußerung einer Person wird. Im Theater ist die Person fiktiv, es ist die Figur. Im Fall des Vortrags ist diese real, der Vortragende selbst. Dieser Unterschied spielt für die Technik keinerlei Rolle. Sie "löst" nur das Problem des Persönlichwerdens, der Verlebendigung des Vortragstextes.  

Es macht also Sinn, den gemeinsamen Ursprung von Vortragen und Theater zu  beachten und die Methoden des Letzteren für das gelingende Sprechen vor Publikum anzuwenden.

Ich unterrichte so lange schon Schauspiel und Regie und möchte meine Leidenschaft, mein Können und Wissen nicht nur darstellenden Künstlern, sondern ExpertInnen, die vor Publikum reden, anbieten.

Was kann Schauspieltechnik bei nicht-dramatischen Texten bewirken, wie nicht-fiktive Personen beflügeln? Das kannst Du herausfinden, wenn Du Vorträge halten willst und diese mit mir vorbereitest ... 

Wenn Du selbst erlebst, wie Dein Vortrag mitreißt, begeistert - und etwas bewirkt. Es reicht nicht, etwas Wichtiges zu sagen zu haben. Deine Inhalte können das Publikum so erreichen, dass es in Resonanz geht, weil Du sie live entwickelst, hier und jetzt! 

Ein brillanter Vortragender ist kein Überbringer von Informationen, Daten, Fakten und Zahlen. Er ist derjenige, der das Publikum mit seinen sprachlichen Handlungen führt, aus seiner Mission heraus spricht und dies zu einem Erlebnis gestaltet. 

Wenn Du also mithilfe von Regie- und Schauspieltechnik an Deinem Vortragstext arbeiten willst, dann komm auf die Warteliste für mein nächstes Training.

Wir werden wir deine Vorträge so vorbereiten, dass sie ihr Publikum faszinieren. 

Für Präsenz auf der Bühne, für Kontakt zu den Zuhörern, für eine Atmosphäre von Spannung und Begeisterung gibt es Techniken aus dem Theaterbereich.  


WAS bisherige

Kursteilnehmer sagen: 

Mine Wirth

Dein Kurs war ein Augenöffner für mich. Es ist immer die Rede von bewegenden Vorträgen und emotionalen Verkaufpitches, aber ich dachte immer es hat mit dem Charakter und vor allem Charisma von der Person zu tun. In Deinem Kurs habe ich gelernt, dass man an erste Stelle kein Thema sondern eine Mission haben muss, um dies in dem Vortrag erfolgreich rüber zu bringen. Dann kam der unvergesslich-Teil! Indem man einige technische Mittel aus der Theater Inszenierung einsetzt, ist es möglich das Gesagte lebendig werden zu lassen. So wird ein Vortrag erst dann fesselnd, wenn jeder Gedanke zu einer Handlung umformiert wird, welche den Zuschauer fordert sich zu integrieren. Sei es durch Fragen, Betonung- oder Stimmlagenänderung und Pausen bleiben die Zuhörer dauerhaft in Kontakt und denken ihre Version parallel zu dem Vermittelten. Nicht selten bin ich aus einer Theatervorführung raus gegangen und habe die Mitteilung des Spiels mitgenommen, weil es so bewegend auf die Bühne gebracht war. Jetzt weiß ich, dass ich dieses Gefühl bei meinen Zuhörern auch erreichen kann, wenn ich meine Vorträge entsprechend vorbereite. Es ist tatsächlich Arbeit, rein zu kommen in diese Vorführungs-Denkweise, aber es lohnt sich auf jeden Fall, die Technik zu lernen und von Dir gecoacht zu werden.

Jutta Büttner

Wenn du einen mitreißenden Vortrag halten möchtest, dann bist du bei Elma Esrig richtig. Jeder Text wird mit der Methode wieder lebendig und du kannst damit Zuhörer fesseln. Du inszenierst deinen Auftritt. Und es ist fantastisch, wenn Elma Esrig deinen Text vorträgt. Ich wusste gar nicht, was in einem Vortrag alles an Gedanken steckt, die mitschwingen und in keiner Zeile vorkommen. Meine Veränderung, wie ich jetzt an Vorträge herangehe, geht soviel tiefer, wie platte Tipps und Tricks. Daneben bekommst du eine Portion Humor und Philosophie mitgeliefert. Ich bin ein absoluter Elma-Fan.

Gudrun Kühnl-Brady

Unvergesslich. Wer will das nicht sein. Einen unvergesslichen Vortrag halten. Einen Vortrag halten, bei dem die Zuhörenden mitgerissen sind, nicht nur nicht einschlafen. Wer das will, kann es in diesem Kurs lernen. Heidegger ist jetzt nicht so mein Fall und ich mag mir auch nicht monatelang Zeit nehmen und einen Text zerlegen. Musste ich auch nicht. Zum Glück. Die Beschöftigung mit den Texten, das zerlegen in Handlungsabschnitte, das Setzen von Klammern zur Verdeutlichung von Einschüben, war für mich Neuland. Ich finde es sollte in der Schule gelehrt werden. Es ist so genial, wenn man die Mechanismen versteht, die Techniken erkennt und diese ganz einfach - und das hätte ich zu Beginn mit den philosophischen Texten nicht gedacht - aber wirklich ganz einfach in das eigene Repertoire, in den eingenen Handlungsspielraum aufnimmt und im Alltag umsetzt. Wie viel mehr Spaß macht es mir jetzt meinen Vortrag zu überarbeiten! Der Kurs kam für mich zur rechten Zeit. Ich konnte so viel mitnehmen und gleich umsetzen. Elma ist natürlich in ihrem Vortrag ein lebendiges Beispiel für das, was sie lehrt. Für mich ist der Kurs und Elma - unvergesslich. 

Johanna Rupprecht

Ein Text ist wie eine Konserve. Wir bewahren Gedanken darin auf. Wochen, Jahre, Jahrhunderte lang: Sie werden nicht schlecht. Allenfalls müffeln sie ein bisschen oder kommen uns seltsam vor. Viele Konserven sind zum (späteren) Lesen gedacht, einige aber auch zum Sprechen. Zum Sprechen in einer realen Sprechsituation - mit Menschen, die gekommen sind um zuzuhören. Wie aber erweckt man das früher einmal Gedachte und Konservierte zum Leben, wenn der Moment des Sprechens gekommen ist? Wie spricht man seine Gedanken so lebendig aus, als vollziehe sich das Denken JETZT, im Moment des Vortrags? Darum geht es in Elmas Workshop „Unvergesslich". In ihrer Arbeit mit Schauspielschülern hat sie einen Schlüssel entwickelt, mit dem sich für einen Vortrag bestimmte Texte systematisch aufschließen lassen – so dass die Magie der konservierten Gedanken ausströmen und wieder lebendig werden kann. Als Video-Journalistin beschäftige ich mich viel mit der Frage, wie ich wichtige Inhalte so erzählen und visualisieren kann, dass die Menschen „da draußen", vor allem in den sozialen Netzwerken, sich darauf einlassen wollen. Dass sie einem Inhalt, den ich für wichtig halte, ihre Zeit und Aufmerksamkeit schenken - trotz der großen Konkurrenz von Angeboten. Ich finde Elmas Methode, Texte im Moment des Sprechens lebendig werden zu lassen, für diese Aufgabe sehr interessant. Denn authentisches, d. h. jetzt denkendes und jetzt fühlendes, jetzt „handelndes" Sprechen macht (in der Informationsflut) einen wichtigen Unterschied: Es spricht an. Es fasziniert. Es ist echt. „Be the difference" heißt Elmas Motto. Das ist sehr passend und auch für mich als Journalistin im digitalen Storytelling ein wichtiges Ziel. Ich kann Elmas Workshop-Reihe deshalb auch Journalisten, die Fernseh- oder Radiobeiträge, Videos oder Podcasts produzieren, wärmstens empfehlen. 

Menschen folgen Menschen - und dies kann der Moment eines Vortrags sein. - Wenn derjenige, der spricht, seinen Inhalt jetzt, vor unseren Augen, lebendig handelt, und nicht einfach überbringt. 

- Wenn er zum Publikum und nicht bloß vor dem Publikum spricht. - Wenn er klar ist in dem, was er meint und in dem, was er will. - Wenn dieser Mensch eine Mission hat, die sich in Sprache und Haltung verkörpert. 

- Wenn seine Verkörperung einen Weg beschreibt und eine authentische Geschichte wird, die uns mitnimmt, bewegt, verändert. 

Wieviele psychologische Tricks, wieviele Regeln und Standards verhindern dies, verhindern, dass entsteht, was einzig der tiefere Sinn jeden Redens ist: ein Mensch teilt sich mit. 

Seine Präsenz durchblutet den Inhalt, die Information steht im Dienst einer Sache, das Visier ist offen und der Mensch wird in seinem Anliegen hier und jetzt erlebbar. 

Wenn Steve Jobs eine Rede hielt, in Jeans und schwarzem Pullover, gab es kein Power Point (weil wir alle visuell ja so viel besser aufnehmen), keine Bühnenshow und keine durchsichtigen Aufmunterungen oder Scherze für das Publikum. Aber es gab eine Persönlichkeit, die ihr Vorhaben lebendig und stilsicher offenlegte. Kein Werben um die Gunst des Publikums, kein Spiel nach fremden Regeln, wohl aber Klarheit, Authentizität und Mission. 

Mein Kurs über die Vorbereitung eines Vortrags, der begeistert, öffnet keine  psychologische Trickkiste. Es gibt keine Tools für die Aufmerksamkeit der Zuhörer oder Tipps gegen Lampenfieber.  

Wir erarbeiten zusammen mittels einer Technik aus dem Schauspielbereich, die Text in Handlung, Sätze in sprachliche Aktionen verwandelt, den Vorgang einer lebendigen Darstellung.  

Ein solcher Vortrag ist keine unpersönliche Darlegung von Informationen, dafür mag ein Handout oder eine Präsentation genügen. Ein solcher Vortrag ist - fern jeder Theatralik - beteiligtes Reden eines Menschen, der etwas mitzuteilen hat. Vorträge brauchen ein Kennen der Regeln und Konventionen, aber noch mehr brauchen sie das Durchbrechen dieser reglementierten Zone des Erwartbaren, hin zu menschlicher Präsenz.  

Dann beginnt der Austausch zwischen Redner und Publikum, auch wenn dieses stumm bleibt. 

Es braucht die Gamechanger, die Einzigartigen und Angetriebenen, deren Vortrag alles ist, außer Abliefern. 

Wenn Du in Deinen Reden Deine Sache darbieten, sie vertreten und ihr zum Erfolg verhelfen willst, dann sollten wir uns kennenlernen.