Präsenz- und Führungstraining

Die Wirkung deines Auftretens:

Führen in körperlicher Präsenz

 


Energie - Position - Timing

Meine Co-Trainer: Die Pferde


Ich werde oft gefragt: "Was ist das Geheimnis einer Präsenz, die andere fasziniert?" Der Hintergrund dieser Frage ist der Glaube, dass Präsenz und Ausstrahlung eine Gabe sind, angeboren und damit nicht trainierbar. Es mag für einige eine Gabe sein. Doch das bedeutet nur, dass diese Glücklichen nicht wissen, was sie tun. Es bedeutet nicht, dass sie nichts tun.


Die "Gabe" der Präsenz ist immer eine AUF-GABE!


Wenn du dein Auftreten so meistern willst, dass du wirklich wahrgenommen wirst, als die Person, die du bist, als diejenige, die führt und Einfluss nimmt ... Wenn du Impact auf andere erzielen willst, dann trainiere mit einem Partner, der Körperspannung wahrnimmt und durch seine Reaktion darauf vergrößert.

Das Pferd achtet dich nicht, weil du eine bestimmte Position bekleidest, oder dir ein Status zugeschrieben wird, es weiß nichts von deiner Expertise und kennt nicht deinen Kontostand. 

Es fragt, wer du bist, wo deine Grenzen sind und ob du zu Präsenz und Führung befähigt bist. Und es fragt so lange, bis es deine Antwort "hört", versteht und als verbindlich erachtet.

Diese Antwort wird ihm allein dein Auftreten - die Energie deines Körpers - geben. Keine Signale, kein Lob und schon gar keine Strafe nehmen dir diese Aufgabe ab!

Wenn du anfängst, dein Auftreten zu meistern, deine Ausstrahlung - nonverbal - zu erhöhen, deinen Fokus zu finden, dich selbst zu führen (Energie, Position und Timing zu gestalten), dann hört es auf zu fragen ...

Für Menschen, die führen und die ihre Führung in ihrer Person gründen und daraus ihren Impact auf andere entspringen lassen wollen.

Für alle, die glauben, dass wahrhaftige Führung in und bei uns selbst beginnt und nach ihren inneren Hebeln suchen... Die weder esoterischen noch einzelwissenschaftlichen Ideen von Energie, Präsenz und Führung anhängen, sondern ganz konkret erfahren möchten, wie wir dies „machen“.

Mein Training wendet sich an Führungskräfte, ExpertInnen und AkademikerInnen - an Teamleader und EinzelkämpferInnen - kurz: an Menschen, die sich selbst führen und einen begeisternden Impact auf andere kreieren wollen. Um Player und Regisseur seiner Existenz zu werden, um etwas zu bewegen, um anderen ein Beitrag zu sein .... um zu werden, was man ist.

News

Nächste Kurstermine 2023

PferdeStärkenFührung

The WorkEvent 4for5

wieder ab 2023! 


Präsenze!
4 Wochen Online-Training

Mentale und körperliche Energie als Absicht und Spannungszustand. Wie wird sie hergestellt, wo ist ihr Sitz?

Spannung - Entspannung, Verspannung und Unterspannung, Atmung, Energie und Bewegung, Führung versus Dominanz, Fokus und Richtungsänderung, Position im Raum (die Raum-Achsen) und zum Partner - die wesentlichen Bausteine körperlicher persönlicher Präsenz in Theorie und praktischen Übungen.

1:1 VIP-Tag

Ein Tag (6 Stunden) Training mit verschiedenen Pferden einzeln und in der Herde - nur für dich.
An diesem Tag legen wir den Grundstein für die Energie, die persönliche Präsenz kreiert: wo im Körper ist ihr Zentrum, wie wird sie aufgebaut und moduliert?

Meine Pferde, alle frei von Konditionierung, lotsen dich im Training sehr fein zu den entscheidenden Erfahrungen.
Es ist ein Tag, in dem wir uns ganz auf deine Visio
n einer kraftvollen Präsenz fokussieren. Nichts ist am Anfang wichtiger, als ihr Gelingen zu erleben, so dass im Dschungel der bloß gedachten Möglichkeiten der eine reale Pfad auftaucht und begehbar wird. Ist der Pfad erschienen, wird dein Köper intuitiv beginnen, ihn erneut zu suchen. Dann wird daraus ein Weg, eine Straße - (d)eine Haltung ...


The WorkEvent 

„4 for 5“

4 Tage für 5 Personen, Führungs- und Präsenz-Training am Alten Gutshof


-> Entdecke die körperliche Quelle der Präsenz

Training zu Kontakt, Führen in Präsenz, Aufbau und Gestaltung der Energie, Positionen im Raum und zum Pferd. Du wirst entdecken, wie du auf deine Körperspannung Einfluss nimmst.

Was ist die Energie der Präsenz, wo ist ihr körperlich definierter Sitz, wie gestaltet sich Klarheit als Kongruenz von Innen und Außen? Und: wie „mache“ ich das, ohne, dass dieses Machen die Authentizität des Geschehenlassens verhindert. Welche Möglichkeiten, meine Energie auch qualitativ zu gestalten, habe ich? Aber auch: wie nehme ich die Aktion/Reaktion meines Gegenübers (Pferd) wahr und handle daraufhin stimmig? Was ist der Unterschied zwischen führender Aktion und korrigierender Reaktion?


-> Arbeit am Flow und an den Hebeln der Faszination

Training zu Präsenz auf größere Distanzen hin, verschiedene Führpositionen, Gestaltung der Energie in verschiedenen Gangarten des Pferdes, das Pferd „an sich binden“, die innere Arbeit am Flow, der mitreißende Aspekt des Führens.
Wir erweitern und verfeinern die Möglichkeiten deiner Wirkung auf andere:

Bewegungsvorgänge initiieren, aufrechterhalten und beenden, Fokus und Motivation.

Reiten mit Gewichtshilfen und Vorstellungsbildern, Einflussnahme auf die Gedanken und die Empfindungen des Pferdes. Die Verkörperung einer Absicht in der „unsichtbaren Geste“.

Kann dein Tun beinah unsichtbar werden und fast vollständig im Inneren geschehen und dennoch in der Wirkung nach außen nichts an Strahlkraft verlieren? Wir fassen auch die Glanzmomente des Führens ins Auge: das Flow-Erlebnis für dich selbst, das aber auch den Partner und die „Zuschauer“ erfasst.... Damit wird er betreten: der Weg zur Faszination.


Nächste Termine in 2023!

Anmeldung: 

info@elma-esrig.com

Was bisherige Teilnehmer

über Den Kurs sagen: 

Nadine Pillwatsch, Wien

Liebe Elma, danke dir für diesen magischen Ausflug in dein Wunderland. Mein ganzes Leben begleitet mich die Liebe zu Pferden, nur hab ich erst jetzt verstanden, wie unglaublich besonders diese Wesen sind. Und wie unterschiedliche Charaktere sie haben können. Und ich sags gleich, ich hab mich in alle deine Pferde verliebt. 🥰
Du schaffst einen Ort, wo sich Mensch und Tier gleichermaßen aufgehoben, respektiert und angenommen fühlen. Vor allem, ich als Stadtmensch, hab euren Hof und diese Ruhe sehr genossen.
Dass man in der Kommunikation oder Führung mit anderen, selber auch etwas geben muss, weich sein muss, ohne die Intention zu verlieren, war vielleicht bekannt, aber in der Arbeit mit den Pferden wird sie erst deutlich. Und ist ein guter reminder, dass Verletzlichkeit nicht immer mit Schwäche gleichgesetzt werden muss.
Ich danke dir von Herzen, für deine Energie (ich weiß echt nicht, wie du das alles machst🙈), deine philosophischen Einblicke und die wundervollen Begegnungen mit deinen Pferden.. Und dem Rest der Truppe.... Und auch, wenn ich nicht alles umsetzen könnte, weil ich zu sehr im Kopf war, war es trotzdem so schön zu sehen, wie es sich anfühlt, wenn man im Einklang ist.

Wie alles entstand ...

Mein Vater war Theaterregisseur an verschiedenen Häusern in Frankreich, Schweiz und Deutschland. Und ich - Einzelkind und Einzelgängerin (weil immer, alle 2-4 Jahre, die „Neue“ in der Klasse) - verbrachte schon früh die Nachmittage auf seinen Proben im Theater. Mit 8 oder 9 Jahren war ich begeistert davon, wie „anders“, wie lebendig und beeindruckend die Schauspieler auf der Bühne wirkten - viel sprühender und mitreissender als Menschen im Alltag. Dann, ein paar Jahre später, fielen mir allerdings auch Unterschiede zwischen den Schauspielern auf: einige betraten nur die Bühne, waren nur da - und schon war man in Bann geschlagen, während andere mehr „tun“ mussten (Aktionen, Gesten, etwas Interessantes sagen etc.). Als ich überlegte, ob der Unterschied zwischen den Schauspielern untereinander durch das bedingt sei, was man „Begabung“ nennt, antwortete mein Vater (ich erinnere mich noch genau!): „Nein, Begabung ist die Fähigkeit, eine fiktive Situation und die fiktiven Absichten einer Figur zu erleben, als wären sie real. Das, was Du meinst, ist eine besondere Fähigkeit: die Fähigkeit der Präsenz.“

Das hatte sich mir eingeprägt und kreiste in mir wie ein geheimnisvoller Knäuel voller Implikationen, die ich noch nicht entwirren konnte. Viel später, nach meinem Studium der Philosophie und unzähligen Assistenzen bei meinem Vater - wurde ich Dozentin für Schauspiel und Regie.

Schon bald stellte ich mir die meinem Unterricht die Frage, wie sich die Absicht der Figur wirklich innerlich im Darsteller manifestieren kann. Wie kommt es vom intellektuellen WISSEN oder VERSTEHEN zum HABEN der Absicht, letztlich zum SEIN DER FIGUR? Der Übergang schien mir zunächst mysteriös, allein die Frage der Begabung und damit in hohem Grad der gezielten Einwirkung des Darstellers selbst, aber auch der des Regisseurs oder des Dozenten entzogen. Damit in einem zunächst nur vermuteten Zusammenhang stand für mich die noch schwierigere Frage: Wie kommt es zu jeder eigentümlichen PRÄSENZ auf der Bühne? Auch diese nur eine Sache der Natur, der gegebenen Befähigung des Schauspielers? Parallel zu meiner Arbeit als Dozentin für Schauspiel und Regie arbeitete ich seit 2008 in der Ausbildung von Pferden und ihren Menschen. Eine Ausbildung, die mehr und mehr die natürliche Kommunikation gegenüber einem konditionierten Funktionieren in den Fokus nahm.

Und hier, in dieser parallelen Arbeit, entstand schließlich eine überraschende Brücke zwischen der rein körpersprachlichen Verständigung mit den Pferden und den oben genannten entscheidenden Fragen in der Ausbildung von Darstellern: es zeigte sich die Möglichkeit, Absichten mittels energetischer Haltungen (in bestimmten korrekten Positionen zum Pferd/Partner) und in punktgenauen Veränderungen konkret EINZUNEHMEN. Die Wahrnehmbarkeit und damit Echtheit dieser selbst- gesteuerten mental-körperlichen Haltungen zeigten die Pferde deutlich an. Das Ergebnis eines solchen Trainings war schließlich nicht nur die Fähigkeit, Absichten für sich und andere spürbar einzunehmen, sondern vor allem auch eine beeindruckende Steigerung der persönlichen Präsenz. Von hier aus war es nur noch ein kleiner Schritt zur erweiterten Antwort auf meine Überlegung von damals: Was ist und wie „machen“ sie Präsenz - nicht nur Schauspieler, sondern alle Menschen, die auf andere Einfluß nehmen, sie begeistern und mitreissen? Seitdem waren mir ja auch auf anderen Gebieten Menschen mit großer Ausstrahlung begegnet und - mein Vater hatte es damals gesagt - Präsenz war nicht abhängig von schauspielerischer Begabung. Also war diese Präsenz eine grundlegende menschliche Fähigkeit, die über die spezielle Begabung für Schauspiel hinaus- oder ihr grundlegend vorausging!

Auf dieser Erkenntnis beruht mein pferdegestütztes Präsenztraining, das ich nicht nur für darstellende Künstler, sondern ganz einfach für alle anbiete, die ihren Impact auf andere kreieren und das Flow-Gefühl des Performers erleben wollen. Mittels unverstellten Feebacks der Pferde eröffnet sich dem Trainierenden eine brillante Möglichkeit, seine persönliche Präsenz in dieser Interaktion zu entdecken und zu schärfen. 

Mein Training unter Beteiligung eines Pferdes stützt sich auf die spezielle Natur dieser Lebewesen: Pferde besitzen keine (oder kaum eine) Sprache der Lautäußerungen. Als Flucht- und Beutetiere ist ihre Natur darauf ausgerichtet, sich ohne verräterische Laute, die Feinde anlocken können, in Sekundenschnelle zu verständigen. Als Herdentiere muss diese Verständigung blitzartig, unmittelbar und unmissverständlich auf eine gewisse Distanz hin geschehen. Das macht diese Spezies zu Meistern der Kommunikationmittels Energie (energetische Haltungen des Körpers), Position (zu einem anderen Körper) und Timing (sekundengenaues Verändern von Energie und Position).

Daher sind Pferde für uns Menschen hervorragende Lehrmeister in eben diesen mentalen und körperlichen Vorgängen:
- Wir entdecken die Steuerung der Energie des Körpers (jenseits der vereinfachten Vorstellung Energie = Bewegung, Entspannung = Ruhe) in allen Nuancen der Stärke, aber auch in ihren unterschiedlichen Qualitäten.

- Wir experimentieren mit unterschiedlichen Positionen, die wir im Raum und zum Pferdekörper hin einnehmen und lernen die Auswirkung auch minimalster Positionsänderungen kennen, da die Reaktion des Pferdes sie in ihrem Unterschied vergrößert und damit verdeutlicht.

- Wir beginnen unsere Energie punktgenau zu verändern, und zwar in Abhängigkeit von der Reaktion des Partners Pferd. So entsteht ein Dialog, in dem der Trainierende seine Energie und seine Position permanent der Aktion des Gegenübers anpassen muss.
Ein solches Training ermöglicht die Eröffnung eines ganz neuen Raumes für körperlichen Ausdruck: noch vor jeder expliziten Körper-„Geste“ liegt ein riesiges Meer an unmittelbarer energetischer Aussage, die es aktiv zu formen und einzusetzen gilt.

Was Weitere Teilnehmer

über Den Kurs sagen: 

Oliver Bengl, München

Das pferdegestützte Coaching war eines der intensivsten Erlebnisse in meinem Leben. Man lernt viel über sich und man lernt viel über Pferde allgemein und über das individuelle Pferd, dem man hier begegnet. "Die Pferde laden uns ein, ein Pferd zu sein", ist ein Satz von Frau Esrig, den ich verinnerlicht habe. Das Pferd wird zum Übungspartner und zum Freund. Ich habe Momente der Verschmelzung erlebt, die sehr einzigartig waren. Vielen Dank hierfür.

Philipe Schmölzer, HfS Ernst Busch, Schauspiel

Mich hat beeindruckt, wie schnell man beim Training alte Muster ablegt und sich durch die Arbeit mit den Pferden eine neue Sprache erarbeitet.
Das Pferd gibt einem jeden Tag eine neue Chance Klarheit zu finden und zu bemerken, wann eine Absicht wahrhaftig ist. Als Schauspielerin sucht man nach einer starken Präsenz, freut sich über den überraschenden Momenten auf der Bühne. Auch Pferde bekommt man so auf seine Seite, das macht große Freude. Mit der richtigen Intention kann ein leichtes Bewegen der Hand eine Spannung verändern. Alles was man tut, hat Bedeutung, mit Pferden, auf der Bühne und vor der Kamera. Die Grundlage des respektvollen Umgangs mit allen, ob Pferd oder Mensch macht diesen Kurs zu einer wunderbaren Erfahrung.

Daniel Warland, HfS Ernst Busch, Schauspiel

Die sensible Arbeit mit Elma zwingt einen dazu, auf Wahrnehmungspotential zurückzugreifen, um intuitiv und durchlässig auf die Pferde zu reagieren. Diese Durchlässigkeit ist im übertragenen Sinne vor allem interessant fürs Schauspiel, das ja auch davon lebt, jede Wiederholung frisch und sensibel zu erleben.

Alina Weinert, HfS Ernst Busch, Schauspiel

... dass Elma eine Methode entwickelt hat, schauspielerische Arbeit und Pferdetraining zusammenzubringen. Das leuchtet schnell ein – bei beidem geht es viel um direkte, nonverbale Kommunikation, um Impulse und Reaktionen und das Treffen von klaren Entscheidungen.

Elmas Ansatz, nicht über eine Konditionierung der Pferde, sondern letztlich über eine „gefüllte Geste“ zu gehen, lässt sich perfekt auf das Schauspielen übertragen – wobei Elmas Pferde die ehrlichsten Spielpartner*innen überhaupt sind: Ist der Gedanke klar, ist auch die Verbindung da; fehlt der eigene Entschluss oder ist er uneindeutig, bricht sie ab; ist die nächste Entscheidung wieder klar, wird sie genauso unmittelbar wieder aufgebaut. Ich habe viel durch das gegenseitige Zuschauen gelernt – von außen betrachtet konnte ich oft viel besser begreifen, was funktioniert und was nicht und warum, als wenn ich an der Reihe war; und das wiederum konnte ich gleich anwenden, wenn ich das nächste mal dran war.

Elmas Workshop hat viel Lust gemacht, das Gelernte zu vertiefen, weiter zu arbeiten und die Pferde (und sich selbst in der Arbeit mit ihnen) besser kennenzulernen und ich hoffe sehr, dass wir nächstes Jahr wiederkommen können.

Julia S., Schauspielschülerin

Ich kann sagen, dass sich mir durch die Arbeit mit den Pferden eine mir noch gänzlich unbekannte Art der Wahrnehmung eröffnet. Energie, Position und Timing, die drei womöglich essentiellsten Begriffe für die Arbeit mit dem Pferd, die Elma uns schon vorweg mit auf den Weg gab, haben nun auch in der Arbeit auf der Bühne eine greifbarere Bedeutung gewonnen. Das Schöne ist, das eine Art intuitives Wissen dazu schon in uns allen zu schlummern scheint und durch Elmas sanfte, gekonnte Führung und mithilfe der Pferde, die wie ein stets ehrlicher „Spiegel“ aufzeigen, was noch zu tun bleibt, zum Vorschein kommen kann.

Marieke Gester, Bern

Man kommt auf dem Hof an und spürt die Energie, die auf diesem wunderschönen Stück Land ist. Ich fand es faszinierend, wie viel und wie intensiv ich, durch Elmas Art Dinge zu begreifen und natürlich durch den Umgang mit den Pferden, in der eigentlich wirklich kurzen Zeit über mich selbst erfahren und reflektieren konnte. Das ging für mich weit über Führung und Präsenz hinaus, wobei es dann natürlich auch wieder ins Thema zurückspielt.

Es hat mich nachhaltig tief berührt, Pferden als eigenständigen Wesen auf Augenhöhe begegnen zu können. Sie zu beobachten und nach und nach ihre Sprache wahrnehmen und lesen zu lernen. Zu versuchen mit ihnen zu kommunizieren. Mich auf die Suche nach Klarheit zu begeben.

Ich habe mit den verschiedenen Pferden spannende und sehr unterschiedliche Beziehungserfahrungen gemacht und dabei viel gelernt über den Umgang mit anderen und vor allem auch mir selber.

Josephine Geck, Schauspielschülerin

Das Arbeiten am Pferd unter der Führung von Elma ist für mich viel mehr ein Arbeiten mit dem Pferd als Partner bzw. Spielpartner.
Ich empfinde es als ein Bewusstmachen meiner und als Aufzeigen von Möglichkeiten, die ich von Natur aus in mir habe. Es ist für mich ein ständiges Lernen durch Fordern fernab von Überfordern. Ich finde, man wird in hohem Maße auf das Kommunikations- und Wahrnehmungsvermögen des Körpers aufmerksam gemacht – als solches, dass ich die Freiheit habe, diese selbst zu entdecken und dabei zu verinnerlichen.

Ivy Lissack, Schauspielschülerin

... bereits nach der Einführung durch Elma Esrig war mir klar, dass Pferdesensibilisierung mit dem Reiten, wie ich es kannte wenig zu tun hatte. Es geht viel mehr darum, seine Absichten völlig klar in den Geist und somit auch in den Körper zu bekommen, um das Pferd, dazu zu bewegen, auf einen zu reagieren und zu folgen. Mir persönlich hat die Arbeit mit den Pferden auch für mein Spiel sehr viel gebracht. Ich fühle ein starke und funktionierende Verbindung zwischen meinem Körper und meinem Geist. Das Vertrauen, dass wenn meine Absichten (bspw. das Pferd seitwärts oder rückwärts zu schicken) klar ist, dies auch von alleine in meinen Körper geht und ich somit ein Pferd, dass ich nicht durch Worte überreden kann mir zu folgen, gerne meinen Vorschlägen folgt. Auch das Selbstvertrauen, das man dadurch gewinnt, dass einem ein so großes und starkes Tier, einfach nur durch klare Körpersprache und vor allem Absichten folgt, ist unglaublich wertvoll. Elma erklärt ihre Arbeit stets, geduldig und anschaulich und man spürt die tiefe Verbundenheit zwischen ihr und ihren Tieren. Sie lässt einen selbst ausprobieren, andere bei der Arbeit beobachten und zeigt auch selbst einiges. Eine bereichernde Arbeit, in jeder einzelnen Stunde, die man auf ihrem Hof bei der Arbeit mit den Pferden verbringt. Eine wertvolle Arbeit und ich bin froh, dass ich davon im Rahmen meiner Schauspielausbildung profitieren darf.

Tonja Gold, Absolventin Schauspiel

Die pferdegestützte Sensibilisierung unter Elma Esrig hat mir persönlich sehr viel bedeutet und in meinen Augen vor allem zweierlei bewirkt: Einerseits die physische Sensibilisierung, mein eigener Umgang mit meinem Körper, wie aussagekräftig meine Körpersprache trotz minimaler Bewegungen oder Haltungen sein kann und andererseits, den sehr spannenden Aspekt der mentalen Sensibilisierung: Die Macht eines Gedanken oder einer Absicht und wie mein Körper automatisch meine Gedanken in Haltung und Körpersprache umsetzen kann. Auf schauspielerischer Ebene ist das ein handwerkliches Mittel auf das ich nicht mehr verzichten möchte, aber nicht nur das: Ohne die Sensibilisierung mit Pferden wäre mir diese Stärke eines Gedanken und die Aussagekraft meines Körpers vermutlich nie so bewusst geworden, da Pferde jede Kleinigkeit wahrnehmen, selbst wenn man gedanklich einfach nur unsicher ist. Zum Beispiel war für mich die Tatsache, dass man Autorität und Präsenz nicht über Kraft, sondern lediglich über den Gedanken und die richtige Haltung ausdrücken kann, eine erstaunliche Erkenntnis.